Ausstellung „Vielerlei Wiederaufbau – Różne drogi odbudowy”
Doświadczenia i spostrzeżenia
w odnawianiu miast Polski i Frankonii po 1945 roku
Różne drogi odbudowy – Vielerlei Wiederaufbau
Erfahrungen und Wahrnehmungen
in Städten Polens und Frankens nach 1945
Das Projekt zur Organisation der Ausstellung wurde zum Jahreswechsel 2011/2012 von der Polnischen Historischen Mission und dem Stadtarchiv Würzburg initiiert. Die Zusammenarbeit der beiden Institutionen erfolgte in klar abgestimmten Arbeitsschritten und ermöglichte eine effiziente Vorbereitung der Ausstellung. Ziel des Projekts war es, die unterschiedlichen Erfahrungen, Strategien und Wahrnehmungen des Wiederaufbaus zerstörter Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sichtbar zu machen. Im Fokus der Ausstellung steht der Wiederaufbau der Städte in Polen und Franken: Warschau, Danzig und Breslau sowie Würzburg, Aschaffenburg und Schweinfurt.
Seitens der Städte in Polen wurden das Bildmaterial und die Texte von drei Teams bearbeitet. Für Warschau von Frau Paulina Świątek M.A. (Hauptstädtisches Amt für Denkmalschutz Warszawa) und Frau Małgorzata Popiołek M.A. (Technische Universität Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung). Herr Dr. Piotr Paluchowski und Herr Dr. Janusz Trupinda (beide vom Historischen Museum der Stadt Gdańsk) haben die Materialien über Danzig zusammengestellt. Hier befinden sich auch Abbildungen aus der Universitätsbibliothek Toruń – dank dem freundlichen Engagement von Herrn Direktor Dr. Krzysztof Nierzwicki und der Mitarbeiter der Bibliothek Herrn Jan Kotłowski M.A. und Frau Dr. Marta Czyżak. Das Thema des Wiederaufbaus in Breslau wurde von Herrn Grzegorz Grajewski M.A. (Nationales Institut für Kulturerbe, Regionalabteilung Wrocław) in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. habil. Wojciech Mrozowicz (Universität Wrocław) erarbeitet. Die Archivrecherchen für die Städte Frankens – Würzburg, Aschaffenburg und Schweinfurt – führte im Auftrag des Stadtarchivs Würzburg Frau Antonia Bieber M.A. durch, die das Bildmaterial organisierte und die dazugehörigen Texte verfasste.
Die Ausstellung wurde in Form eines Katalogs festgehalten, der in der Reihe Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg (Bd. 8, 2012) unter der Herausgeberschaft von Renata Skowrońska, Ulrich Wagner und Helmut Flachenecker veröffentlicht wurde. Der Katalog bildet einen integralen Bestandteil des Projekts „Różne drogi odbudowy – Vielerlei Wiederaufbau“ und dokumentiert sowohl den historischen Kontext als auch die vielfältigen Strategien des Wiederaufbaus der Städte nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Publikation enthält reich illustrierte Beiträge der Autorinnen und Autoren, die an der Vorbereitung der Materialien zur Rekonstruktion der Städte in Polen und Franken nach 1945 beteiligt waren. Autorinnen und Autoren (in alphabetischer Reihenfolge): Antonia Bieber, Grzegorz Grajewski, Wojciech Mrozowicz, Małgorzata Popiołek, Piotr Paluchowski, Paulina Świątek, Janusz Trupinda.
Die Ausstellung knüpft an die vorausgegangene wissenschaftliche Tagung „Vielerlei Wiederaufbau. Erfahrungen und Wahrnehmungen bei der Erneuerung zerstörter Stadtbilder“ (Link) an, die im September 2011 in Würzburg stattfand.
Die Ausstellung wird / wurde präsentiert:
- letzte Präsentation: am 19. September an der Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń: Fakultät für Geschichtswissenschafte in der Haupthalle.
- vom 4. bis zum 27. April 2022 im Rathaus Würzburg im Oberen Foyer präsentiert (Mo-Do 8:00-18:00 und Fr 8:00-13:30 Uhr). Für den Besuch gilt aktuell die 3G Regel und FFP2 Maskenpflicht. Die feierliche Finissage findet am Mittwoch, dem 27. April 2022, um 17:00 Uhr statt. Einladung.
- vom 25. März bis 30. Juni 2020 im Zentrum für Geisteswissenschaften der Universität Ermland-Masuren in Olsztyn (im Foyer des Theatersaals, ul. Kurta Obitza 1, Allenstein, Polen). Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Fakultät für Geisteswissenschaften und dem Zentrum für interdisziplinäre Forschung, beide Institutionen befinden sich an der Universität Ermland-Masuren, veranstaltet. Einladung.
- vom 2. Dezember 2019 bis 31. Januar 2020 in Budapest (Ungarn), im Sitz des Zentrums für Sozialwissenschaften (MTA Humán Tudományok Kutatóháza, Budapest IX. Tóth Kálmán u. 4.). Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Ungarischen Nationalarchiv und Forschungszentrum für Sozialwissenschaften veranstaltet. Plakat.
- vom 31. Oktober bis 15. November 2019 in Budapest (Ungarn), im Sitz des Verbandes der Ungarischen Architekten und Architektinnen (Magyar Építőművészek Szövetsége, 1088 Budapest, Ötpacsirta utca 2). Die Ausstellung wurde in Kooperation mit den Ungarischen Architektenvereinigung (MÉSZ) und Ungarischen Nationalarchiv veranstaltet. Plakat und Link.
- vom 11. bis 22. Oktober 2019 an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Universitätsgebäude der LMU, Oettingenstr. 67, Hörsaal B001) – in Kooperation mit dem Haus des Deutschen Ostens (HDO). Link.
- dank der Kooperation mit dem Historischen Museum der Stadt Gdańsk: von 14. Oktober bis zum 4. Dezember 2016 im Muzeum Historyczne Miasta Gdańska (Ratusz Głównego Miasta w Gdańsku, ul. Długa 46/47).
- dank der Kooperation mit dem Stadt- und Stiftsarchiv Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V.: vom 8. Juli bis 4. September 2016 in Aschaffenburg. Ausstellungsort: Schönborner Hof (Wermbachstraße 15, Aschaffenburg).
- vom 10. März bis zum 10. April 2016 im Historischen Museum der Stadt Kraków. Ausstellungsort: Pałac Krzysztofory, Rynek Główny 35, Kraków.
- vom 22. Dezember 2014 bis zum 7. Januar 2015 auf der Straße Oławska in Wrocław (Open-Air-Ausstellung). Dank der Kooperation mit dem Zentrum „Erinnerung und Zukunft”.
- vom 13. Oktober bis zum 8. Dezember 2013 im Rathaus Schweinfurt (Markt 1). Die Präsentation begleitete die Ausstellung „Schweinfurt im Luftkrieg 1943-1945”.
- vom 20. Juli bis zum 31. August 2013 im Historischen Museums der Hauptstadt Warszawa (Rynek Starego Miasta 42).
- vom 11. April bis zum 9. Mai 2013 an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Szczecin (Krakowska-Allee 71-79, 1. Stock).
- vom 18. Oktober bis zum 14. November 2012 in der Universitätsbibliothek in Toruń (Gagarina-Straße 13, 2. Stock).
- vom 6. bis 28. Juni 2012 in der Sparkasse Mainfranken Würzburg (Hofstraße 7-9, Würzburg).
Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Instituten und Archiven, die freundlicherweise die Fotos aus Ihrem Beständen zur Verfügung gestellt haben
- Archiwum Państwowe m.st. Warszawy
- Biblioteka Uniwersytecka w Toruniu
- Centralne Archiwum Wojskowe im. mjr. Bolesława Waligóry
- Muzeum Architektury we Wrocławiu
- Muzeum Historyczne Miasta Gdańska
- Muzeum Miejskie Wrocławia
- Narodowe Archiwum Cyfrowe
- Stadtarchiv Aschaffenburg
- Stadtarchiv Schweinfurt
- Zakład Architektury Polskiej Wydziału Architektury Politechniki Warszawskiej
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von
- Frau Staatsministerin Emilia Müller (Bayerische Staatskanzlei)
- Generalkonsulat der Republik Polen in München
- Herrn Oberbürgermeister Georg Rosenthal (Stadt Würzburg)
- Narodowy Instytut Dziedzictwa w Warszawie
Mit freundlicher Unterstützung von
- Bayerische Staatskanzlei
- Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V. Würzburg
- Generalkonsulat der Republik Polen in München
- Sparkasse Mainfranken Würzburg
- Stadt Würzburg
Organisation
- Polnische Historische Mission an der Universität Würzburg
- Stadtarchiv Würzburg